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Von der Seenplatte bis zur Ostseeküste: Campingland Mecklenburg-Vorpommern präsentiert sich auf der Messe Essen

Rund 800 Aussteller aus über zehn Nationen – vom 28. Februar bis 3. März 2024 zeigt die Reise + Camping in der Messe Essen zehntausenden BesucherInnen aktuelle Trends und Entwicklungen für die Urlaubszeit. Als Partnerregion präsentiert sich auf Nordrhein-Westfalens größter Urlaubsmesse 2024 das Campingland Mecklenburg-Vorpommern mit seinen atemberaubenden Landschaften von Mecklenburgischer Seenplatte bis zu den Ostsee-Inseln Rügen und Usedom.

„Wir freuen uns sehr darüber, den Besucherinnen und Besuchern der größten Urlaubsmesse Nordrhein-Westfalens die Schönheit unseres Feriengebiets präsentieren zu können. Mit jährlich rund fünf Millionen Übernachtungen hat sich Mecklenburg-Vorpommern in den vergangenen Jahren zu einem der beliebtesten Reiseziele in Deutschland entwickelt – und der Trend hält an. Die Reise + Camping ist die ideale Gelegenheit, Reisenden eine Region voller landschaftlicher Highlights, Aktivitäten und Erholung zu zeigen“, sagt Berit Neumann, Mitarbeiterin der Geschäftsstellenleitung beim Landesverband Mecklenburg-Vorpommern des Bundesverbandes der Campingwirtschaft in Deutschland.

 

Meyer: Vereinfachungen durch Änderung der Verordnung – wachsende Nachfrage – Angebot muss mithalten

Am Mittwoch ist im Landtag das Thema „Campingtourismus am Puls der Zeit“ diskutiert worden. Im Mittelpunkt stand dabei die Novellierung der Verordnung für Camping- und Wochenendplätze Mecklenburg-Vorpommern (CWVO M-V). „Camping- und Wohnmobiltourismus ist in den vergangenen Jahren in Mecklenburg-Vorpommern immer beliebter geworden. Gründe für den Boom sind unter anderem Unabhängigkeit und Selbstbestimmtheit, Nähe zur Natur, Flexibilität und Spontanität sowie eine hohe Mobilität. Camping war und ist ein Wachstumsmotor innerhalb des Tourismus. Durch die Novellierung der Verordnung wird die Attraktivität des Campingtourismus in Mecklenburg-Vorpommern im Wettbewerb mit anderen Destinationen gestärkt“, sagte der Minister für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit Reinhard Meyer im Landtag. Im Segment Camping sind im Juni 2022 vom Statistischen Amt rund 180.000 Ankünfte (+ 9,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr) und 760.000 Übernachtungen (+ 8,3 Prozent) verzeichnet worden.

Vereinfachungen durch Änderung der Verordnung

Für die Genehmigungsbehörden und auch die Campingunternehmen soll durch eine Bündelung der Rechtsvorschriften eine Vereinfachung der Verordnung erreicht werden. „Insbesondere soll künftig die Errichtung fester Campinghäuser/Tiny Houses bis zu 55 Quadratmeter Grundfläche sowie die dauerhafte Aufstellung so genannter Mobilheime und nicht fahrtauglicher Wohnwagen auf Campingplätzen vereinfacht und gegebenenfalls ermöglicht werden“, so Meyer im Landtag weiter. Für Wohnmobilstellplätze in Kommunen sind Qualitätskriterien baurechtlich zu gewährleisten und ein eigener Abschnitt in der CWVO-MV mit Mindeststandards zur Ver- und Entsorgung, zur Einhaltung von Mindestabständen, Standplatzgrößen, Tragfähigkeit des Untergrunds, Brandschutz, Zufahrts- und inneren Wegen aufzunehmen.

Regelungen zu Zelten und dem Aufstellen von beweglichen Unterkünften aus § 28 NatSchAG M-V sollten in einem eigenen Abschnitt der CWVO-MV übernommen werden. „In der Verordnung können alle Rechtskreise (Bau-, Naturschutz- und Waldrecht) nutzer- und anwenderfreundlich gebündelt werden. Somit kann mehr Klarheit, Übersichtlichkeit und Verständlichkeit für die Genehmigung von Investitionsmaßnahmen bei Campingplätzen bestehen“, erläuterte Wirtschaftsminister Meyer.

Wachsende Nachfrage – Angebot muss mithalten

Die deutlich gestiegene Anzahl an Neuzulassungen von Wohnwagen und Wohnmobilen in Deutschland (2013: 16.667 Caravans, 24.809 Reisemobile; 2021: 24.891 Caravans, 82.017 Wohnmobile) zeigt, wie stark dieses Segment wächst. „Camper sind in den vergangenen Jahren qualitäts- und umweltbewusster geworden, auch die unkomplizierte Buchung auf den Campingplätzen rückt stärker in den Fokus. Dazu zählen die Online-Buchbarkeit sowie eine bequeme Abwicklung der Reise vor Ort. Camping ist dabei weit mehr, als ein Zelt auf einem dafür vorgesehenen Platz aufzustellen. Mecklenburg-Vorpommern war und ist bei Entwicklungen im Campingbereich innovativ und kann auf vielen Campingplätzen des Landes eine gute Qualität vorweisen. Eine sich verändernde Branche, muss auch ein entsprechendes Angebot vorhalten dürfen. Damit dies so bleibt, brauchen wir eine Novellierung der Verordnung“, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschafts- und Tourismusminister Reinhard Meyer abschließend.

Laut verschiedener Pressemeldungen wurde der Virologe Christian Drosten, der als Experte während der Corona-Pandemie in Deutschland bekannt wurde, auf einem Campingplatz in der Mecklenburgischen Seenplatte von drei Dauercampern auf das Übelste beschimpft und angefeindet. Sollten diese Darstellungen zutreffen, handelt es sich um eine atypische Verhaltensweise auf den Campingplätzen in Mecklenburg-Vorpommern und innerhalb von Deutschland. Campinggäste kommen aus vielseitigen sozialen Schichten und Milieus und schätzen den respektvollen Umgang miteinander. Dies ist seit Jahrzehnten gelebte Praxis auf den Campingplätzen.

Der BVCD Mecklenburg-Vorpommern, Interessenvertreter der Campingbranche in Mecklenburg-Vorpommern, distanziert sich ausdrücklich von diesem Verhalten und hat kein Verständnis für derartige Beschimpfungen gegenüber anderen Gästen auf den hiesigen Campingplätzen. Die Campingbranche verurteilt solche Äußerungen auf das Tiefste und spricht sich unmissverständlich für mehr Vielfalt, Akzeptanz und Toleranz untereinander aus.

Der Verband bedauert nachdrücklich, dass Herr Drosten eine solch negative Erfahrung auf einem Campingplatz in unserem Bundesland machen musste und möchte sich für das Verhalten dieser Dauercamper bei Herrn Drosten entschuldigen. Die Verbandsmitglieder des BVCD Mecklenburg-Vorpommern haben zum Schutz der Gäste konsequent die Corona-Maßnahmen eingehalten und den Gästen einen sicheren Urlaub ermöglicht. Der Verband schätzt die von Herrn Drosten geleistete Arbeit während der Bekämpfung der Corona-Pandemie.

Wenn sich der Verdacht bestätigt, wird der Campingplatz in der Mecklenburgischen Seenplatte den Dauercampern ein sofortiges Hausverbot aussprechen und durchsetzen.